Residenzschloss Altenburg
Bernhard von Lindenau Ausstellung
Torhaus
Blick über die Stadt
Skatheimat
Stuck Detail
Residenzschloss Altenburg
Festsaalflügel bei Nacht
Landschaftsuhr im kurfürstlichen Residenzgemach
Deckengemälde im Teehaus
Orangerie Eingang
Guss Prinzenraub
Vorraum Festsaal

Herzlich willkommen im Residenzschloss Altenburg

Neugestaltung der zweiten Schlossetage

Die Dauerausstellung der herzoglichen Gemächer des Residenzschlosses Altenburg soll in der zweiten Schlossetage erheblich erweitert werden. Erstmals werden die dortigen Repräsentationsräume dann durchgängig und auch außerhalb der Führungen offen stehen. Sie werden der Geschichte der jüngeren herzoglichen Linie bis in das Jahr 1918 gewidmet sein. Insbesondere aus dem Wirken und Leben der letzten Regenten Ernst I. und Ernst II. wird dabei am Beispiel verschiedener Episoden erzählt werden. Es wird zu sehen sein, wo die Herzöge Ihre Zigarren rauchten, mit welchen deutschen Regenten sie zur Jagd gingen und warum es sie bis nach Spitzbergen verschlug. Wenn Sie den Schloss- und Kulturbetrieb bei der Realisierung dieses Vorhabens unterstützen möchten, sind wir für Ihre Spenden dankbar:

Kto.- Inhaber: Schloss- und Kulturbetrieb Altenburg
VR- Bank Altenburger Land e.G.      
IBAN: DE11 8306 5408 0003 6330 80
BIC:     GENODEF1SLR
VwZw.: Spende 2. Schlossetage

Bei Fragen zum Spenden/ Sponsoring wenden Sie sich bitte an Frau Hartmann, Tel.: 03447/ 512734, email: k.hartmann@residenzschloss-altenburg.de
Sie können Ihre Spende auch  als Barzahlung zu den Bürozeiten des Schloss- und Kulturbetriebes bei Frau Hartmann leisten, eine vorherige telefonische Information wäre wünschenswert.
Die Spender erhalten ab einem Betrag von 200,00 € eine Spendenbescheinigung, bis zu diesem Betrag genügt der Überweisungs- bzw. Einzahlungs- / Quittungsbeleg zur Abrechnung gegenüber dem Finanzamt.

Raum Anschaffung benötigte Finanzierung aktueller Stand der Finanzierung Bild der Anschaffung
204
privates herzogliches Arbeitszimmer
Möbel: Restaurierung des Dreisitzers mit
dem doppeltem "E" als herzogliche Initialien von Ernst I.
5.000€ 0€
207
Rauch-/ Jagd-/ Kamin-
zimmer
echtes Braunbärfell als Vorlage
vor den  olivgrünen Kamin
1.500€ 0€ Quelle: https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/1/1f/Bear_fur.jpg
  Restaurierung eines Tierpräparates:
Auerhahn
100€ 0€
  Restaurierung eines Tierpräparates:
Wildschweinkopf
100€ 0€  
gesamte Etage
betreffend
25 Stk. Absperrständer/
Personenleitsystem
250€/ Stk.
Gesamtsumme ca. 6.250€
0€  
  2 Stk. Bandrolle 100m
für das Leitsystem
150€/ Stk.
Gesamtsumme ca.
300€
0€

 

… und hoffentlich nicht nur das! Eine Spielzeugausstellung hält traditionell in der Vorweihnachtszeit Einzug in die Räume des Schloss- und Spielkartenmuseums. Das Museumsteam verspricht sich mit dem Rückblick auf einstige Kinderträume, viele Interessenten ins Schloss- und Spielkartenmuseum zu locken. In diesem Jahr titelt die Ausstellung „Für kleine Leute mit großer Zukunft – 40 Jahre DDR Spielzeuggeschichte“. Alle Exponate stellt der Spielzeugsammler Eric Palitzsch aus Rabenau bei Dresden zur Verfügung. Mit seinen Schätzen hat er schon in zahlreichen Museen, u. a. im Nürnberger Spielzeugmuseum, Kinderaugen zum Leuchten gebracht oder Erwachsene eine Zeitreise in die Kindheit unternehmen lassen. Garantiert wird der Besucher Dinge entdecken, die einst im eigenen Kinderzimmer standen oder sehnsüchtig auf dem weihnachtlichen Gabentisch erhofft wurden. Erinnerungen werden sicher aktiviert und mit Abstand betrachtet wird man vielleicht verstärkt die Reflektion des DDR-Alltages in der Welt des Spielzeuges wahrnehmen. Die durchaus große Vielfältigkeit des DDR Spielzeuges weiß zu überraschen und mag dem einen oder anderen gar nicht mehr so geläufig sein! Und wer erinnert sich noch, dass die Spielzeugindustrie ein nicht unerheblicher Devisenbringer gewesen ist?

Eric Palitzsch sammelt, anfänglich aus technischer Leidenschaft, seit seinem 15. Lebensjahr Spielzeug aus der DDR. Waren es anfänglich die von seinen jüngeren Geschwistern „abgelegten“ Spielgerätschaften, sammelte er später zielgerichtet. Inzwischen ist sein Fundus immens angewachsen. Ob Baukästen, Serien von Modell- und Spielzeugautos, Schiffen, Fluggeräten, Eisenbahnen oder Puppenstuben, Kaufmannsläden, Puppen aller Art, Couleur und Größe, Brett- und Kartenspiele, auch Verpackungen, Spielanleitungen sowie Warenhauskataloge zählen zu seinen Raritäten (http://www.ddr-spielzeug.com).

Die Ausstellung öffnet am 1. Advent (27. November) um 14 Uhr ihre Pforten. Traditionsgemäß lädt aus diesem Anlass exklusiv das „Adventscafe“ zum Verweilen und Genießen ein. Der Sammler Eric Palitzsch wird in seine Sammlerleidenschaft Einblicke gewähren und von manch interessanten Begebenheiten berichten, verbinden sich doch mit jedem Gegenstand mannigfache Geschichten... ! Die Sonderausstellung ist nicht nur eine Empfehlung für die Advents-und Weihnachtszeit. In Rücksicht auf die Winterferien, wird die Ausstellung bis zum 26. Februar 2017 zu besichtigen sein

Im vorweihnachtlichen Besucherprogramm des Schloss- und Spielkartenmuseums lädt Eric Palitzsch am 4. Dezember ganztägig zu einem „Aktions- und Funktionstag“ ein.

Liebhaber moderner Spiele sollten sich den 3. Advent unbedingt vormerken, wenn die rührigen Mitglieder des Altenburger Spieletages e.V. ab 14 Uhr im Residenzschloss zu Gast sind und wiederholt jede Menge tolle Spiele im Gepäck haben werden. Dann ist ausdrücklich anfassen und mitspielen angesagt! Wir freuen uns auf regen Zuspruch.

Vom Gestern ins Morgen - Dokumentarfilm zum Digitalisierungsprojekt des Schloss- und Spielkartenmuseums

Seit Juli 2015 arbeitet das Schloss- und Spielkartenmuseum Altenburg  daran, seine Sammlungen auch digital der Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen. In Zusammenarbeit mit der Digitalisierungsgruppe des Museumsverbandes Thüringen und der Deutschen Fotothek sind inzwischen über 2300 Objekte online abrufbar und gelangen somit auch in die Deutsche Digitale Bibliothek und in die europäische digitale Bibliothek Europeana.

Einen besonderen Platz innerhalb des Digitalisierungsprojektes nimmt der fotografische Nachlass des Altenburger Fotoateliers Kersten ein. Die 1992 in den Besitz des Schloss- und Kulturbetriebes gekommene Sammlung umfasst ca. 20.000 Glasnegative von 1870 bis ca. 1950.

Der Nachlass ist ein Glücksfall für die Stadtgeschichte Altenburgs, auch hat er einen besonderen Rang in der deutschen Fotografiegeschichte: denn neben den Fotografien aus sieben Dekaden sind eine Vielzahl weiterer Dokumente und wesentliche Teile der Atelierausstattung erhalten.

Für das Jahr 2019 ist eine Ausstellung zur Sammlung Kersten im Schloss- und Spielmuseum geplant. Während die Ausstellungsumsetzung im Detail noch zu erarbeiten bleibt, möchten wir bereits Einblicke in die Vorbereitung geben. Begleitend zu der wissenschaftlichen Aufarbeitung und Digitalisierung der Sammlung wurde ein 8-minütiger Videotrailer in Zusammenarbeit mit dem Digitalisierungsunternehmen CDS Gromke  und der GML Mediengesellschaft mbH erstellt.