Residenzschloss Altenburg
Bernhard von Lindenau Ausstellung
Torhaus
Blick über die Stadt
Skatheimat
Stuck Detail
Residenzschloss Altenburg
Festsaalflügel bei Nacht
Landschaftsuhr im kurfürstlichen Residenzgemach
Deckengemälde im Teehaus
Orangerie Eingang
Guss Prinzenraub
Vorraum Festsaal

Herzlich willkommen im Residenzschloss Altenburg

… und hoffentlich nicht nur das! Eine Spielzeugausstellung hält traditionell in der Vorweihnachtszeit Einzug in die Räume des Schloss- und Spielkartenmuseums. Das Museumsteam verspricht sich mit dem Rückblick auf einstige Kinderträume, viele Interessenten ins Schloss- und Spielkartenmuseum zu locken. In diesem Jahr titelt die Ausstellung „Für kleine Leute mit großer Zukunft – 40 Jahre DDR Spielzeuggeschichte“. Alle Exponate stellt der Spielzeugsammler Eric Palitzsch aus Rabenau bei Dresden zur Verfügung. Mit seinen Schätzen hat er schon in zahlreichen Museen, u. a. im Nürnberger Spielzeugmuseum, Kinderaugen zum Leuchten gebracht oder Erwachsene eine Zeitreise in die Kindheit unternehmen lassen. Garantiert wird der Besucher Dinge entdecken, die einst im eigenen Kinderzimmer standen oder sehnsüchtig auf dem weihnachtlichen Gabentisch erhofft wurden. Erinnerungen werden sicher aktiviert und mit Abstand betrachtet wird man vielleicht verstärkt die Reflektion des DDR-Alltages in der Welt des Spielzeuges wahrnehmen. Die durchaus große Vielfältigkeit des DDR Spielzeuges weiß zu überraschen und mag dem einen oder anderen gar nicht mehr so geläufig sein! Und wer erinnert sich noch, dass die Spielzeugindustrie ein nicht unerheblicher Devisenbringer gewesen ist?

Eric Palitzsch sammelt, anfänglich aus technischer Leidenschaft, seit seinem 15. Lebensjahr Spielzeug aus der DDR. Waren es anfänglich die von seinen jüngeren Geschwistern „abgelegten“ Spielgerätschaften, sammelte er später zielgerichtet. Inzwischen ist sein Fundus immens angewachsen. Ob Baukästen, Serien von Modell- und Spielzeugautos, Schiffen, Fluggeräten, Eisenbahnen oder Puppenstuben, Kaufmannsläden, Puppen aller Art, Couleur und Größe, Brett- und Kartenspiele, auch Verpackungen, Spielanleitungen sowie Warenhauskataloge zählen zu seinen Raritäten (http://www.ddr-spielzeug.com).

Die Ausstellung öffnet am 1. Advent (27. November) um 14 Uhr ihre Pforten. Traditionsgemäß lädt aus diesem Anlass exklusiv das „Adventscafe“ zum Verweilen und Genießen ein. Der Sammler Eric Palitzsch wird in seine Sammlerleidenschaft Einblicke gewähren und von manch interessanten Begebenheiten berichten, verbinden sich doch mit jedem Gegenstand mannigfache Geschichten... ! Die Sonderausstellung ist nicht nur eine Empfehlung für die Advents-und Weihnachtszeit. In Rücksicht auf die Winterferien, wird die Ausstellung bis zum 26. Februar 2017 zu besichtigen sein

Im vorweihnachtlichen Besucherprogramm des Schloss- und Spielkartenmuseums lädt Eric Palitzsch am 4. Dezember ganztägig zu einem „Aktions- und Funktionstag“ ein.

Liebhaber moderner Spiele sollten sich den 3. Advent unbedingt vormerken, wenn die rührigen Mitglieder des Altenburger Spieletages e.V. ab 14 Uhr im Residenzschloss zu Gast sind und wiederholt jede Menge tolle Spiele im Gepäck haben werden. Dann ist ausdrücklich anfassen und mitspielen angesagt! Wir freuen uns auf regen Zuspruch.

Im Residenzschloss Altenburg werden am ersten Novemberwochenende zahlreiche internationale Gäste erwartet. Ausgehend von der seit Mai im Schloss- und Spielkartenmuseum präsentierten Sonderausstellung „Eisenkunstguss und Schach“ hat die Deutsche Sektion der Chess Collectors International (CCI) nach Altenburg zu einem Sammlertreffen eingeladen. Wie durch den langjährigen Präsidenten der Sammlervereinigung und Organisator des Treffens, Dr. Thomas Thomsen, mitgeteilt wurde, haben sich erfreulich viele Teilnehmer angemeldet. Im Bachsaal des Residenzschlosses wird am Samstagvormittag (05.11.2016) ab 9 Uhr mit einem interessanten Vortragsprogramm aufgewartet. Es werden ausgewählte Schachspiele, ihre Geschichte, Gestaltung und Materialien von Experten in Wort und Bild vorgestellt: Ulrich Schädler befasst sich mit der Thematik „Das Spiel als Medium im kulturellen Austausch“, Dr. Thomas Thomsen referiert über „Eine Sammlung von Kriegsgefangenen Schachspielen von 1800 bis 1955“ und Marion Faber thematisiert „Schachfiguren aus Nürnberg und dem Erzgebirge“. (Genaues Programm residenzschloss-altenburg.de) Zu den Vorträgen sind Interessenten ausdrücklich und herzlich willkommen (Eintritt frei)

Die Ausstellung „Eisenkunstguss und Schach“ konnte anlässlich der Thüringer Schlössertage unter dem Motto „Aufgespielt“ präsentiert werden. Die einzigartige Privatsammlung schließt am 6. November ihre Pforten und ist all jenen empfohlen, die sich -ob als Sammler oder Spieler -dem königlichen Spiel verbunden fühlen oder Freude an einer sehr speziellen und ästhetischen Form des Kunsthandwerkers haben!

Vom Gestern ins Morgen - Dokumentarfilm zum Digitalisierungsprojekt des Schloss- und Spielkartenmuseums

Seit Juli 2015 arbeitet das Schloss- und Spielkartenmuseum Altenburg  daran, seine Sammlungen auch digital der Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen. In Zusammenarbeit mit der Digitalisierungsgruppe des Museumsverbandes Thüringen und der Deutschen Fotothek sind inzwischen über 2300 Objekte online abrufbar und gelangen somit auch in die Deutsche Digitale Bibliothek und in die europäische digitale Bibliothek Europeana.

Einen besonderen Platz innerhalb des Digitalisierungsprojektes nimmt der fotografische Nachlass des Altenburger Fotoateliers Kersten ein. Die 1992 in den Besitz des Schloss- und Kulturbetriebes gekommene Sammlung umfasst ca. 20.000 Glasnegative von 1870 bis ca. 1950.

Der Nachlass ist ein Glücksfall für die Stadtgeschichte Altenburgs, auch hat er einen besonderen Rang in der deutschen Fotografiegeschichte: denn neben den Fotografien aus sieben Dekaden sind eine Vielzahl weiterer Dokumente und wesentliche Teile der Atelierausstattung erhalten.

Für das Jahr 2019 ist eine Ausstellung zur Sammlung Kersten im Schloss- und Spielmuseum geplant. Während die Ausstellungsumsetzung im Detail noch zu erarbeiten bleibt, möchten wir bereits Einblicke in die Vorbereitung geben. Begleitend zu der wissenschaftlichen Aufarbeitung und Digitalisierung der Sammlung wurde ein 8-minütiger Videotrailer in Zusammenarbeit mit dem Digitalisierungsunternehmen CDS Gromke  und der GML Mediengesellschaft mbH erstellt.