Residenzschloss Altenburg
Bernhard von Lindenau Ausstellung
Torhaus
Blick über die Stadt
Skatheimat
Stuck Detail
Residenzschloss Altenburg
Festsaalflügel bei Nacht
Landschaftsuhr im kurfürstlichen Residenzgemach
Deckengemälde im Teehaus
Orangerie Eingang
Guss Prinzenraub
Vorraum Festsaal

Herzlich willkommen im Residenzschloss Altenburg

Interaktive KartenMACHERwerkstatt erleben

Schauen, staunen, mitmachen, kreativ und produktiv sein! So lautet das Motto der neuen
KartenMACHERwerkstatt im Altenburger Schloss- und Spielkartenmuseum. Den Prozess der Spielkartenherstellung aktiv erleben und auch mit den eigenen Händen erfahren, worin die Kunst der Kartenmacher wirklich besteht – dazu ist jeder Besucher herzlichst eingeladen. So kann er beim Schaudrucken dabei sein, einmal richtige Druckerschwärze schnuppern oder gar an den Händen kleben haben, wenn er sein selbst entworfenes Kartenspiel eigenhändig erschafft. Mittels Hochund Tiefdruckpressen, sowie modernster Technik eifert er so den einstigen Kartenmachern der Stadt nach. In Nähe zu den ausgestellten Exponaten der Kartensammlung erfährt der Besucher das Handwerk des Druckens hautnah. Durch unsere verschiedenen Angebote kann jeder selbst bestimmen, wie aktiv er dieses Erlebnis gestalten möchte.

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17. Altenburger Museumsnacht

 Am 11. Juni 2016 findet wieder die alljährliche Altenburger Museumsnacht statt. Alle Altenburger Museen sind ab 18 Uhr bis nach Mitternacht geöffnet.

Eintritt:     8 €
Ermäßigt: 6 €
(Auszubildende, Studierende, Schwerbehinderte)
Freier Eintritt: für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre
sowie Medaillenträger des 6. Skatstadtmarathons!

Der Betrag wird einmalig entrichtet und gilt für alle beteiligten  Einrichtungen. Alle Besucher bis 18 Jahre erhalten zusätzlichen einen Gutschein für einen kostenfreien (alkoholfreien) Cocktail – einzulösen an der Kids-Bar im Schloss, hinter dem Lindenau-Museum und im Mauritianum.

-->Das ganze Programm finden Sie HIER<--

Ausstellungseröffnung: Kilian Müllers Hommage an die „Hüter der Kirche“

Idyllische Dorflandschaften, bröckelnde Wände und alte, einsame Menschen, die sich um verlassene Kirchenburgen kümmern – all das hat der Fotograf Kilian Müller 2014 mit seiner Kamera in Siebenbürgen festgehalten und zum Thema seiner Abschlussarbeit an der Berliner Ostkreuzschule für Fotografie gemacht. Daraus ist die Ausstellung „Hüter der Kirche – ein fotografisches Essay“ resultiert, die ab dem 29. Mai in der Schlosskirche des Residenzschlosses Altenburg (14:00 Uhr) gezeigt wird. In den Fotos seien „kleine, leise Geschichten“ abgebildet, „die zum Nachdenken einladen und zum Gespräch anregen“, sagte Gerhild Rudolf, Leiterin des Teutsch-Hauses in Hermannstadt, bei der Vernissage im März 2015. So zeigt das Bild auf dem Ausstellungsplakat eine „Kirchenhüterin“, die eine zerrissene Fahne in den Händen hält und resigniert in die Kamera blickt. Ähnlich starke Symbole, dokumentarisch festgehalten, sind für die gesamte Schau charakteristisch. Bescheidene Verhältnisse, ärmliche Küchen, verregnete Landschaften – der Fotograf scheint zunächst nur Traurigkeit und Öde in den siebenbürgischen Dörfern zu suchen. Doch entdeckt er gerade bei den „Hütern der Kirchen“ ein offenes Herz, viel Würde und einen leisen Beitrag zum Erhalt eines wertvollen Kulturguts, deren Träger heute fern der Heimat leben.

„Ich habe großen Respekt vor diesen Menschen, die trotz ihres Alters und ihrer isolierten Situation die Aufgabe stemmen, das kulturelle Erbe ihrer Herkunft zu verwalten“, erklärte Kilian Müller bei der Ausstellungseröffnung in Hermannstadt. „Meine fotografische Arbeit verstehe ich deshalb weniger als einen Abgesang auf die sächsische Kultur, sondern als Hommage an die Menschen, die in ihrer Haltung und ihrer Lebensform eben jene verkörpern und bewahren.“. Die Ausstellung findet in Kooperation mit mit dem Siebenbürgischen Museum in Gundelsheim statt.

Vgl. Siebenbürgische Zeitung, 13.April 2015